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PATIENTEN INFORMATIONEN
FAKTEN ZUR KONGESTIVEN HERZINSUFFIZIENZ
Kongestive Herzinsuffizienz (Herzversagen) wurde eindeutig zu einer Epidemie. Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen 1,2% und 2% der Weltbevölkerung und 10% der ÜBER 65jährigen an Herzversagen leiden.

Laut Definition handelt es sich bei Kongestiver Herzinsuffizienz (CHF) um das Versagen des Herzens, ordnungsgemäß Blut in den Körper zu pumpen. Die häufigsten krankhaften Zustände, die zu Herzversagen führen, schließen Hypertonie (Bluthochdruck), ischämische Herzerkrankung (wo abgestorbene Koronararterien keine ausreichende Blutversorgung zum Herzen zulassen und das Herz nicht Sauerstoff bekommt) und Aortenklappenerkrankung (eine Krankheit der Klappen im Herz) mit ein. In vielen Fällen bestehen diese krankhaften Zustände nebeneinander und beschleunigen im Zusammenspiel das Fortschreiten der Krankheit. Herzversagen kann auch das Ergebnis von infektiösen, genetischen, toxischen, stoffwechsel- und hormonbedingten oder anderen unbekannten Auslösern sein.

Bei Herzversagen muss eine Person damit rechnen, Schwierigkeiten mit ansonsten mühelosen Aktivitäten zu haben. Die einfachsten Tätigkeiten können Erschöpfung und Atemnot sowie Schwindelgefühl und allgemeine Schwäche hervorrufen. Flüssigkeitsretention, Gewichtszunahme und Ödem könnten zusätzliche Symptome sein.

Die gegenwärtigen Behandlungsverfahren bei Herzversagen umfassen meistens Arzneimitteltherapien wie ACE Inhibitoren, Beta-Blocker, Diuretika, Digitalis [Fingerhut], Antiarrhythmika und intravenöse Absonderung von inotropen Substanzen. Arzneimitteltherapien sind zwar therapeutisch, aber eine optimale Dosierung ist bei ihnen schwer zu erreichen, da es Nebenwirkungen hervorrufen kann. Zudem bleibt die Sterblichkeitsrate bei Anwendung dieser Therapien weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und beträgt für HYHA Klasse III 30% pro Jahr.

Frühere Studien zeigen, dass besonders die Stimulierung des Nervus Vagus bei der Behandlung von Herzversagen von therapeutischem Nutzen sein kann. BioControl Medical entwickelt derzeit eine Vorrichtung, die auf diesen Informationen beruht. Das Unternehmen führt eine klinischem Studie des CardioFitâ„¢ Systems durch, die an mehreren Zentren und an verschiedenen ÜBER ganz Europa verteilten Standorten stattfindet und die eine kontrollierte Stimulierung des Nervus Vagus ermöglichen soll. Bitte klicken Sie hier für weitere Einzelheiten zum Versuch.
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